Bengalen vom Lehrter Wasserturm
Bengalen vom Lehrter Wasserturm

Aktuelles

27. April 2015

Wir haben diese Zucht nicht vergessen, aber ein Katzenparadies braucht manchmal etwas mehr Zeit, als geplant, um wohnlich zu werden. Leider bleiben auch wir nicht von Krankheit, Alter und Tod verschont und mussten zwei unserer geliebten Fellnasen über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Vielen Dank für die lieben Gästebuch Einträge, wir haben uns sehr darüber gefreut!

Und es gibt erfreuliche Neuigkeiten. Im Mai wird eine weitere Zuchtkatze zu uns ziehen. Wir freuen uns schon sehr auf die kleine Kassiopeia und werden natürlich eifrig Fotos einstellen.

01. Januar 2015

Es ist vollbracht! Wir sind umgezogen. Von nun an leben unsere Vierbeiner in einem Haus und bekommen in diesem Jahr gesicherten Freigang in ihrem privaten Innenhof. Statt 200qm darf die Meute nun... irgendetwas um die 400qm unsicher machen.

Unsere Zuchtpläne werden nun, wo sich die Wogen wieder geglättet haben, erneut in Angriff genommen.

03. August 2014

Das Haus ist gekauft, der Umzug wird sich leider noch ein wenig hinziehen. Danach wird Peanut erst gedeckt und wahrscheinlich auch ein Katerchen zu uns kommen. Während der zeitaufwändigen Renovierungs- und Umzugsphase halten wir es jedoch für verantwortungslos, noch Nachwuchs aufzuziehen. Die Minis sollen unsere gesamte Aufmerksamkeit haben.

25. April 2014

Wir verändern uns... und zwar deutlich.

Demnächst werden alle Vierbeiner auf weit über 300qm herumtoben können und zusätzlich einen gesicherten Auslauf bekommen. Sobald das neue Domizil fertig renoviert, saniert und eingerichtet wurde, wird Peanut gedeckt, das dürfte aber nicht vor Juni/Juli geschehen.

01. Januar 2014

Wir wünschen allen Besuchern ein frohes neues Jahr. Pünktlich zum Start des neuen Jahres gibt es neue Fotos vom A-Wurf und von Fynn, dieses Mal mit einem Häschen.

01. Dezember 2013

Es gibt neue Fotos vom A-Wurf. Wir freuen uns sehr, dass die beiden ein so schönes zu Hause gefunden haben.

19. Oktober 2013

Neue Fotos sind online. Bilder des A-Wurfs mit 13 und 14 Wochen und Fotos aus ihrem neuen zu Hause sind hier zu finden.

14. Oktober 2013

Unsere beiden Jungs sind zu ihren neuen Besitzern gezogen und haben sich schon gut eingelebt. Erste Fotos aus dem neuen Domizil und Abschiedsfotos der letzten Woche sind bald online.

Einen Schrank katzengerecht machen

vom Lehrter Wasserturm Der restaurierte Schrank

Unsere Theresa ist ein sehr eigenbrötlerisches Geschöpf, dem die eigene Sicherheit sehr wichtig ist. Es ist nun nicht so, dass sie ständig zu Hause gejagt oder angegriffen wird, allerdings verhält sie sich von Anfang an leicht paranoid. Zum Glück legt sie dieses leicht verstörende Verhalten ausschließlich auf dem Boden an den Tag. Sobald sie sich auch nur 30cm über dem Boden befindet, ist für sie die Welt wieder in Ordnung und sie ist nicht mehr auf der Flucht. Sie kann einem schon manchmal das Gefühl geben, man würde ständig hinter ihr her sein.

Wir haben beobachtet, dass der Weg aus dem „sicheren“ Katzenzimmer ins „sichere" Wohnzimmer für sie manchmal etwas stressig war. Entweder schwebte sie wie ein fliegender blau-grauer Teppich über den Boden oder sie schlich im Zeitlupentempo den Weg entlang. Zufällig haben wir genug Platz, um ihr noch einen sicheren Rückzugsort anbieten zu können.Das nächste Projekt war dann natürlich Theresa gewidmet.

 

Der Kleiderschrank, der dafür reaktiviert wurde, war früher der Hauptschlafplatz unserer Katzen und wurde schweren Herzens beim Umzug in den Keller verbannt, denn er passte optisch überhaupt nicht mehr in die Wohnung und zu dieser Zeit stand ein Bücherregal an der Stelle, an der nun der Schrank wieder steht. Leider fehlte uns damals sowohl die Zeit als auch das Wissen, wie man diesen blau lasierten Schrank aufarbeiten könnte. Ein Besuch im Baumarkt mit der laienhaften Beschreibung des Schrankes brachte uns die Information: "Die Farbe können Sie nicht ändern, die Farbe ist in den Schrank eingezogen und bleibt für immer drauf." Darüber hinaus hatte der Schrank durch die jahrelange Nutzung bereits viele Kratzer und Splitter, also blieb nur der Keller, denn irgendwie konnten wir nicht so ganz glauben, dass der Schrank auf keinen Fall umgefärbt und aufgearbeitet werden kann. Die Jahre vergingen und die Fertigkeiten mit dem Material Holz verbesserten sich. Irgendwann war uns dann klar, dass wir den Schrank durchaus restaurieren können. Für unsere Theresa wurde dieser Schrank dann erst abgebeizt um ihn dann abzuschleifen, was deutlich zeitintensiver war als wir dachten. Danach wurde der Schrank in unserem Wunschton zweimal lasiert, den Abschluss bildete ein glänzender undurchsichtiger Lack, der das Holz beim Herunterspringen der Katzen schützen sollte. Dabei stützt sich die Katze auf eine Pfote, die schon auf der Seite des Schrankes liegt. Die Krallen sind zwar nicht ausgefahren, aber je nachdem wie sie sich abstößt, scharbt schon mal eine Kralle über das Holz und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Schlussendlich wurde der Schrank in  Einzelteilen wieder in die Wohnung transportiert und zusammen gesetzt.

 

Früher diente ein Kratzbaum als Aufstiegshilfe, doch optisch ansprechend sind die wenigsten davon. Da wir uns mit der Restauration des Schrankes nun schon so viel Mühe gemacht hatten, sollte das Gesamtbild nicht durch solch ein plüschiges Ungetüm zerstört werden. Doch irgendwie mussten die Katzen auf den Schrank kommen. Die rettende Idee kam, als wir in unser Katzenzimmer schauten. Winkel und ein ausreichend tiefes Sprungbrett wären der ideale Ersatz für einen Kratzbaum. Dank des Hochflor Teppichs würde auch ein einheitliches Bild mit dem Katzenzimmer der Diele und dem Wohnzimmer entstehen, denn überall wurde dieser Teppich verwendet (mittlerweile waren wir bereits bei ca. 4qm Teppich angekommen). Die Variante mit den Sprungbrettern gab uns auch die Möglichkeit, den Katzen einen Auf- und Abstieg von beiden Seiten aus zu ermöglichen. So würde sich keine Katze „gefangen“ fühlen nur weil eine andere Samtpfote auf dem einzigen Sprungbrett vor sich hin döst.

 

Wir haben für beide Seiten ausreichend lange und breite Bretter wieder mit Stoff und Teppich bezogen und mit jeweils zwei optisch durchaus ansprechenden Winkeln am Holzschrank befestigt. Von der Höhe der Bretter haben wir uns an der Arbeitsplatte in der Küche orientiert, 80cm Höhe schaffen alle Katzen also ganz locker. Wichtig ist, dass die Bretter ausreichend tief sind, sodass der Sprung nicht zu steil wird. Eine kuschelig weiche Decke auf dem Schrank rundet den Schlafplatz ab. So gemütlich der Schrank auch ist, dem Baum konnte er als Lieblingsplatz der Katzen keine Konkurrenz machen, der ist noch immer die absolute Nummer eins. Theresa liegt natürlich auch dort immer ganz oben.

 

Vielleicht haben auch Sie einen Schrank bei sich in der Wohnung, der sich als kleines Katzenparadies eignet. Geben Sie Ihrem Stubentiger die Möglichkeit, dort hoch zu springen. Um sie auf die neuen Möglichkeiten aufmerksam zu machen, helfen etwas Katzenminze und Futter. Das Futter können Sie direkt auf dem Schrank platzieren. Erstens bietet es einen Anreiz für die Katze, einmal hoch zu springen und zweitens sehen Sie ganz genau, ob die Katze bereits oben war.

 

Im Hintergrund des Bildes mit Theresa kann man den Schrank in seiner alten Form sehen.

vom Lehrter Wasserturm Der Schrank in der alten (blauen) Optik im Hintergrund